dena Energiewende-Kongress: Tag 2

Thematische Module

STÄDTE.MOBILITÄT.DIGITALISIERUNG. Kraftstoff reloaded

Es kommt darauf an, für unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse unterschiedliche Antriebe und Kraftstoffe zuzulassen.

Am Ende kommt es darauf an, was vom Verbraucher akzeptiert wird.

Individualmobilität muss klimafreundlicher werden und bezahlbar bleiben.

Im Luftverkehr werden wir auf Langstrecken flüssige Kohlenwasserstoffe brauchen. Das Problem sind noch die Kosten: Wir brauchen E-Fuels zu marktfähigen Preisen.

Der Vorteil der synthetischen Kraftstoffe liegt in der besseren Speicherbarkeit. E-Fuels dienen der Systemintegration der erneuerbaren Energien. [...] Wir müssen massive Elektrolysekapazitäten aufbauen, mehrere hundert Gigawatt allein in Deutschland.

POWER FUELS

Missing Link der Energiewende

Brenn- und Kraftstoffe müssen nicht klimaschädlich sein. Es gibt flüssige und gasförmige Energieträger, die aus grünem Strom gewonnen werden. Diese Power Fuels sollen zur dritten Säule der Energiewende werden. Doch wie können sie besser ins Spiel kommen?

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LÖSUNGEN.WEGE.AUSTAUSCH. Was soll das neue Klimaschutzgesetz leisten?

Dr. Timm Kehler
Zukunft ERDGAS e. V.

Dr. Timm
Kehler

Transformation braucht technologieoffene Pfade.

Es ist nicht nur eine Energie-technologische Wende, sondern auch eine Digitalisierungswende.

Das Klimaschutzgesetz muss über Ziele sprechen. Wir müssen uns verständigen, was das 2050-Ziel ist. Paris-kompatibel ist 80 Prozent nicht. Eigentlich müssen wir treibhausgasneutral werden.

Wir brauchen einen CO2-Preis auch außerhalb des EU-Emissionshandels.

Für das Ziel 2050 müssen wir das Tempo erhöhen. Die existierenden Maßnahmen stoßen an Grenzen. Neue Politikinstrumente, wie das Klimaschutzgesetz sind notwendig. Es geht jetzt um eine Vision für die Umsetzung und wie der Übergang sozial gerecht gestaltet werden kann.

AKTIVIEREN.VERBINDEN.TEILEN. Menschen machen Energiewende - Experten als regionale Katalysatoren

Wir sollten Mobilität und Wohnen stärker zusammendenken.

 Ulrich Benterbusch
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Ulrich
Benterbusch

Die Menschen reagieren auf Preissignale in einer Marktwirtschaft. Beratung und Förderung werden nicht reichen. Gegen den Markt ist es ganz schwierig.

Energieberater, Architekten und auch Handwerker müssen miteinander vernetzt werden. Und sie müssen einheitliche Botschaften transportieren.

Ökologische Argumente sind in der Regel nicht handlungsleitend bei der Wahl der Verkehrsmittel. Die Kommunikation sollte daher eher bei individuellen Faktoren, wie etwa der Gesundheit oder konkreten Einsparungen ansetzen.

Women's Lunch

Beim Women’s Lunch nutzen Frauen die Gelegenheit, sich mit anderen starken Frauen der Energiewende zu vernetzen, auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Thematische Module

STÄDTE.MOBILITÄT.DIGITALISIERUNG. Green Power Fuels: Märkte für die dritte Säule der Energiewende

Innovationen und Marktumwälzungen kommen aus der Industrie selbst. Hierzu müssen wir „out of the box“ denken.

 Adrian Willig
Institut für Wärme und Oeltechnik e. V.

Adrian
Willig

Die Frage lautet nicht, entweder E-Mobilität oder Power Fuels – wir brauchen beides.

Wenn man sich ambitionierte Klimaziele setzt, kommt man an Power-to-X nicht vorbei.

Bei Bussen, Lkws und Flotten mit hoher Laufleistung wird Wasserstoff in den nächsten fünf bis zehn Jahren wettbewerbsfähig mit Dieselmotoren sein.

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STÄDTE.MOBILITÄT.DIGITALISIERUNG. Netze: Innovation und Integration

Wherever the share of renewables reaches 40 percent, it is time for a new market design.

Die Welt wird viel dezentraler werden, auch bei Speichern.

Netze sind der wesentliche Kostentreiber in unserem Energiesystem.

60 Prozent der Netze werden genutzt, 40 Prozent sind für den Notfall da. Es wäre gigantisch, wenn wir das Verhältnis mit künstlicher Intelligenz verschieben könnten auf 80 zu 20 Prozent.

LÖSUNGEN.WEGE.AUSTAUSCH. Energieeffizienzstrategie der Bundesregierung - Masterplan oder Papiertiger?

Der billige Preis für Gas ist der Ukraine teuer zu stehen gekommen. 

Es ist nicht besonders attraktiv über Verbote zu sprechen. Spannender und sinnvoller ist es über Förderung zu sprechen.

Für Deutschland als Standort ohne große fossile Vorkommen, kann es nur ein Vorteil sein, wenn die Bedeutung fossiler Energien abnimmt und Technologie an Bedeutung gewinnen wird. 

 Thomas Bareiß
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Thomas
Bareiß

Deutschland muss auch zukünftig die besten Technologien anbieten, um die Welt besser zu machen. So haben wir auch Einfluss darauf, wie Energieprobleme gelöst werden können.

Wir sind weder national noch international auf dem Zielpfad. Es muss in Katowice darum gehen, dass alle, die das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet haben, jetzt handeln, um die 1,5-Grad-Erderwärmung zu erzielen.

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Insbesondere im Gebäude- und im Verkehrsbereich braucht die Energiewende noch große Anstrengungen. Mit welchen Maßnahmen will das BMWi den Fortschritt bei der Energieeffizienz beschleunigen? Darauf antwortet Thomas Bareiß, parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.

KEYNOTE: Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Our vision at ADEME is to have until 2035 about 40 percent of renewables in the electricity mix.

 Kristina Haverkamp
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Kristina
Haverkamp

We, Germany and France, need to develop longterm strategies together, regarding mobility, grids, green gas, capacity mechanisms, on the ground cooperation.

LÖSUNGEN.WEGE.AUSTAUSCH. Energiewendepartner Deutschland und Frankreich

Rückblick: Kongresstag 1

Alle Highlights des ersten Kongresstages auf einen Blick.

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