dena Energiewende-Kongress: Tag 1

Herzlichen Dank & bis morgen!

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Abschlussplenum

LÖSUNGEN.WEGE.AUSTAUSCH. "Weimarer Dreieck - auf dem Weg nach 2030"

The people in France are concerned about climate change. But they think that it‘s not fair, if they cannot buy things. We have to accompany these people. The idea is to have a climate budget at EU level.

We have to achieve a coorporation between the Western and Eastern European countries in order to achive the climate goals.

In countries that are relying on coal, clean coal can be a big topic. It is a mistake, that in Germany we don’t do more research in this area. Because it will be needed.

Air quality is becoming a real issue. There’s a real anti-pollution movement. This will become part of a political agenda and will put the government under pressure.

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Michał Kurtyka, Incoming COP24 President, Secretary of State, Polish Ministry of the Environment sends a video message to the guests of the dena Energiewende-Kongress 2018 in Berlin.

KEYNOTE: Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

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Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, spricht beim dena Energiewende-Kongress über die wirtschaftlichen Herausforderungen der Energiewende und wie wir sie bewältigen können.

Thematische Module

STÄDTE.MOBILITÄT.DIGITALISIERUNG. Urbane Energiewende II: Labore für integrierte Lösungen.

Energiewende bewegt den Lebensmitteleinzelhandel sehr intensiv. Energieeffizienz hat großes Potenzial und braucht mehr Aufmerksamkeit. Lidl hat deshalb eine Berliner Filiale mit Energiespeichern ausgestattet und testet Flexibilisierungspotenziale.

Vonovia beschäftigt sich mit Sektorkopplung in Quartieren, u.a. mit Leuchtturmprojekten zur E-Mobilität und Ladeinfrastruktur.

DHL erprobt Elektrombilität im eigenen Fuhrpark. Jedes sechste Auto ist ein Elektrofahrzeug. Und last but not least baut DHL mittlerweile auch eigene Elektrofahrzeuge.

Energiewende in den Städten braucht alle wichtigen Stakeholder. Intensive Diskussionen schaffen hier gegenseitiges Verständnis.

Urbane Energiewende braucht regionale Lösungen. Die Stadt München setzt vor allem auf Geothermie.

AKTIVIEREN.VERBINDEN.TEILEN. Gebäudeoffensive: Gesetze, Gipfel, Geld - Und was will der Verbraucher?

Wir müssen die Energiewende zu einer Erfolgsgeschichte machen. Hierzu müssen wir auch zu anderen  Ländern schauen. Wir können vom Quartiersansatz lernen.

Wir haben seit gefühlt ewigen Zeiten eine Sanierungsquote unter einem Prozent. Das ist einfach zu wenig. [...] Die Forderung nach einem Steuerbonus bleibt wichtig.

Den Wunsch zur Entbürokratisierung haben wir beim GEG ernst genommen. [...] Wir ringen immer noch um eine steuerliche Förderung. Da sind wir noch nicht am Ende der Debatte.

Wir haben noch viel Kapital, was wir in die Infrastuktur einfließen lassen müssen. Übergreifende Ansätze müssen gefördert werden. Das neue GEG ist nicht der große Wurf.

Wir müssen die Energiewende aus einem positiven Blickwinkel betrachten. Es ist höchstgefährlich die Energiewende nur auf Belastungen zu reduzieren. Nur so erhalten wir die Unterstützung aus der Bevölkerung, die wir benötigen.

AKTIVIEREN. VERBINDEN. TEILEN. Bottom-up Energiewende: Mythos oder Realität?

Wie können wir die Bottom-up Energiewende zum Erfolg führen? Woran scheitern trotz Innovationsdruck innovative Geschäftsmodelle? Braucht es andere (politische) Rahmenbedingungen? Braucht es mehr Risikobereitschaft der etablierten Akteure? Darüber diskutieren Dr. Franka Birke, Geschäftsführerin, METR Building Management Systems GmbH, Thorsten Herdan, Leiter der Abteilung II Energiepolitik - Wärme und Effizienz, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Dr. Christian Müller, CEO, InnoEnergy GmbH und Heiko von Tschischwitz, CEO, enyway GmbH.

Paneldiskussion "Bottom-up Energiewende: Mythos oder Realität?" Foto: STAGEVIEW

ENERGY EFFICIENCY AWARD

And the winner is ...

Den diesjährigen Energy Efficiency Award erhalten:

  • Aurubis AG punktet mit Abwärmenutzung
  • Fraport AG und MeteoViva GmbH setzen auf Digitalisierung
  • Smart Joules Pvt. Ltd. verbessert die Energiebilanz des St. Stephen‘s Hospital.

Der Publikumspreis geht nach Live-Abstimmung im Saal an:

  • die Verwaltung der Stadt Zhovkva für ein energieeffizientes Wohngebiet in der Ukraine.

Matchmaking auf dem dena Energiewende-Kongress

Auch die Pausen nutzen: Beim dena-Matchmaking treffen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufeinander und tauschen sich zu ihrem Thema der Energiewende aus.

Thematische Module

LÖSUNGEN.WEGE.AUSTAUSCH. Mehr Tempo bei der Mobilität.

Wie wollen wir unsere Mobilität organisieren? Das ist die entscheidende Frage. Darauf gibt es gerade keine Antworten. Die Vielfalt der Verkehrsmittel und ihre Verknüpfung ist dabei entscheidend.

Die Automobilwirtschaft denkt zu kurz. Elekromobilität ist wieder nur ein Zwischenschritt. Wasserstofftechnologie ist das Mittel der Zukunft.

Veränderungen lassen sich nicht aufhalten. Wir dürfen keine Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen haben. Wir als Automobilbranche haben einen wahnsinnigen Bildungsauftrag.

Politik muss klare Vorgaben machen. Nicht nur einen Dieselgipfel nach dem anderen ohne Ergebnis.

Energiewende geht nur mit Verkehrswende. Und die Verkehrswende geht nur mit einem Umparken im Kopf.

Viele der Herausforderungen sind noch nicht adressiert. Verkehrswende muss viel stärker integriert gedacht und angegangen werden.

STÄDTE.MOBILITÄT.DIGITALISIERUNG. Urbane Energiewende I: Passt der Instrumenten-Baukasten?

Wir haben die urbane Energiewende schon lange. Das, was es schon gibt, sollte deshalb auch besser unterstützt werden.

Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wichtig für die urbane Energiewende ist insbesondere die kommunale Wärmeplanung.

 Ingeborg Esser
Bundesverband dt. Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V.

Ingeborg
Esser

Energiewende wird nur gelingen, wenn wir uns in den urbanen Räumen auf den Weg machen.

Urbane Energiewende ist keine technologische Herausforderung. Da ist schon lange sehr vieles machbar. Es ist eher eine Frage des Paradigmenwechsels.

LÖSUNGEN.WEGE.AUSTAUSCH. Strukturwandel bewältigen - 2030 im Blick

Bei den Fachpolitikern in unserer Fraktion steht das Thema CO2-Bepreisung nicht an erster Stelle.

Wir müssen Menschen die Zuversicht geben, dass Strukturwandel eine Perspektive geben kann. [..] Wir brauchen eine CO2-Bepreisung. Das, was wir vermeiden wollen, da muss ein Preisschild dran sein.

Es muss einen Fonds geben, um den Strukturwandel zu unterstützen.

Statt Geld in Klimaschutz zu verpulvern, sollten wir uns auf den Klimawandel vorbereiten.

Es gibt keine Alternative zum Kohleausstieg, aber es gibt auch keine Alternative zu einem vernünftigen Strukturwandel.

Langfristig lohnt sich der Kampf gegen den Klimawandel nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch. [...] Ich glaube, dass Deutschland eine große Chance hat, auch die Zukunft der Energiewende als Leader zu bestreiten.

Es geht nicht mehr um das Ob eines Kohleausstiegs, sondern nur noch um das Wie. [...] Eine Sicherheit für die nächsten 20 Jahre, das ist es, was wir brauchen, und nicht mehr und nicht weniger.

Electric mobility: It's not about weight, it's about distance.

Nur wer Kraft zur Veränderung hat, wird letzten Endes auch Veränderungen bewerkstelligen können.

Die Strukturwandel-Kommission soll Vorschläge erarbeiten, um die Energie- und Klimaschutzziele 2030 zu erreichen. Auf dem dena Energiewende-Kongress 2018 diskutierten:

  • Michael Liebreich, Chairman and CEO of Liebreich Associates, Founder and Senior Contributor to Bloomberg New Energy Finance
  • Dr. Michael Menhart, Chefvolkswirt, Munich RE
  • Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender, RWE AG
  • Karsten Hilse, Mitglied des Deutschen Bundestages, AfD-Bundestagsfraktion
  • Julia Verlinden, Mitglied des Deutschen Bundestages, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-Bundestagsfraktion
  • Dr. Gesine Lötzsch, Mitglied des Deutschen Bundestages, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, DIE LINKE-Bundestagsfraktion
  • Dr. Klaus-Peter Schulze, Mitglied des Deutschen Bundestages, CDU/CSU-Bundestagsfraktion
  • Bernd Westphal, Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD-Bundestagsfraktion
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Zum zweiten Kongresstag

Alle Highlights des zweiten Kongresstages auf einen Blick.

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